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Zimmerpflanzen mit Regenwasser gießen - Das sind die Vorteile

25.09.2019 10:32

Pflanzen lieben kein Wasser mehr als Regenwasser. Stellen Sie sich nur einmal vor, wie sehr es Ihre Pflanzen genießen, wenn nach einer längeren Trockenperiode die ersten frischen Tropfen von oben auf sie herabfallen und nicht nur langsam auf die Blätter und Blüten tröpfeln, sondern bis in die Wurzelzone vordringen. Gesammeltes Regenwasser ist meist wärmer als das Wasser aus der Leitung und viel weicher und besser verträglich für Ihre Pflanzenwelt. Außerdem schonen Sie gleichzeitig die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Das Sammeln von Regenwasser hat eine lange Tradition, welche schon die Römer und Griechen zu schätzen wussten. So wurde das Wasser zum Baden oder für die Versorgung der Tiere und zur Bewässerung der Gartenanlagen genutzt. Wie Sie Regenwasser auch für Ihren Indoor-Garten nutzbar machen und welche Vorteile der Einsatz von Regen hat, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Die Vorteile von Regen

Schadstofffrei - Regen selbst beinhaltet keinerlei Chemikalien. Fällt Regen vom Himmel kann es auf verschiedenem Wege zur Verunreinigung kommen. Das Wasser kann dabei in Kontakt mit Staub oder tierischen Hinterlassenschaften kommen und auf diese Weise konterminiert werden. Diese Kontamination lässt sich jedoch von Gärtnern deutlich besser herausfiltern, als bei einfachem Leitungswasser. Feststoffe lassen sich einfach filtern.

Wichtige Nährstoffe - Im Regenwasser finden sich Stoffe, die Pflanzen brauchen. Dazu gehören Nährstoffe und Mineralien, die sich in der Erde anreichern und das Überleben der Pflanzen sichern. Ein Grund, warum Pflanzen nach dem Regen besonders gesund aussehen, ist der Stickstoff. Stickstoff findet sich in der Atmosphäre in größerer Menge und fällt mit dem Regen in zugänglicher Form herunter. Im Anschluss kann der Nährstoff von den Pflanzen aufgenommen werden. Regenwasser beinhaltet auch viel Sauerstoff, der sich dann in der Wurzelzone anreichert. Zudem finden sich in reinem Regenwasser Kohlendioxid, Mangan, Zink, Eisen und Kupfer, die Ihren Pflanzen gut tun.

Salz wegspülen - Regen kann Salzablagerungen in der Wurzelzone lösen und herausspülen. In der Natur muss es dafür viel regnen, damit das Wasser tief genug in die Erde dringen kann. Wurden die Salze hier jedoch erst einmal ausgespült, wachsen die Wurzeln in Zukunft deutlich gesünder und können mehr Wasser und mehr Nährstoffe aufnehmen. Die Absorptionsrate wird gesteigert, somit halten Ihre Pflanzen auch einer längeren Trockenperiode stand.

Regenwasser kontrolliert einsetzen

Sowohl im Freibeet als auch im Grow-Room kann Regenwasser kontrolliert eingesetzt werden, um die Gesundheit der Pflanzen zu stärken. Je nachdem, in welchen klimatischen Verhältnissen sich der Garten befindet, ist täglicher Regenfall sehr unwahrscheinlich. Eine Möglichkeit Regenwasser zu sammeln besteht durch Zisternen, einfachen Regentonnen oder auch hochwertigen Regenwasser-Sammelsystemen. Mit Hilfe von Filtern und Pumpen können Sie das Wasser aufbereiten und sobald Sie es brauchen verfügbar machen.

Darum lieben Pflanzen Regenwasser

Warum ist Regenwasser für Pflanzen die bevorzugte Wasserquelle? Tatsächlich gibt es mehr als nur einen Grund, warum Regenwasser den Pflanzen so gut tut.

Regenwasser ist sehr weiches Wasser

Regenwasser ist nicht nur Schadstofffrei, sondern auch frei von vielen anderen unnatürlichen Zusätzen. Es beinhaltet keinerlei Salze oder Mineralstoffe, die für Wasser untypisch sind. Auch Chemikalien oder Medikamentenrückstände finden sich im Regen nicht. Es handelt sich ausschließlich um auf natürlichem Wege kondensiertes Wasser. Während sich Salze und Rückstände im Boden anreichern und so das Grundwasser konterminieren können. Zu solchen Ablagerungen kann es in besonderem Maße bei Zimmerpflanzen kommen. Hier bleibt die Pflanze für einen langen Zeitraum in derselben Erde oder wird gar nicht umgetopft. Jeder Tropfen Wasser oder Dünger, den Sie in den Topf geben, hinterlässt seine Spuren. Mit Regenwasser lassen sich derlei Ablagerungen vermeiden.

Regenwasser ist natürlich säuerlich

Den meisten Menschen ist die Gefahr von saurem Regen ein Begriff. Säure ist jedoch nicht immer gleich schlecht. Wer sich viel mit dem Thema Gartenbau beschäftigt, weiß, dass die meisten Pflanzen ein pH-Level zwischen 5.5 und 6.5 bevorzugen, was deutlich saurer ist als das neutrale 7. Ganz natürlich entsprechen diese Werte exakt dem pH-Wert von Regenwasser. Regen ist jedoch nicht gleich Regen. Gerade in urbanem Umfeld beeinflussen viele Dinge den Regen. Das Wasser wird extra behandelt, um alkalisch zu sein und Regenrinnen nicht anzugreifen. Abflusswasser kann sogar einen Wert von 10.5 erreichen und sollte deshalb keinesfalls in den Garten gelangen. Ist das Wasser durch Seifenrückstände oder Reiniger verunreinigt, kann das den Pflanzen massiven Schaden zufügen und die natürliche Balance stören.

Gelagertes Regenwasser enthält Feststoffe

Wenn Regenwasser vom Dach gesammelt wird, finden sich Spuren und Kleinstmengen von Mikroorganismen darin. Während das Wasser immer noch sehr sauber ist und beim Fließen klar und durchsichtig sein sollte, wurde es beim Sammeln dem ausgesetzt, was sich auf dem Dach findet. Dabei handelt es sich in der Regel nicht um größere Brocken, da diese durch das Filtersystem entfernt werden. Aber Pollen, Staub, Überbleibsel von Blättern oder auch Vogeldreck können sich unter das Wasser mischen. Die gute Nachricht ist: All diese Stoffe sind gut für Ihre Pflanzen. Regenwasser ist etwas sehr natürliches, wodurch jegliche natürlichen Stoffe darin nur noch dazu beitragen, den Wert zu steigern. Das Wasser wird buchstäblich zu etwas Lebendigem. Wer regelmäßig mit Regenwasser gießt verwendet sozusagen ein natürliches und rein biologisches Düngemittel.

Regenwasser ist für Gärtner ein wichtiges Thema. Es ist und bleibt die beste Alternative zur Bewässerung Ihrer Pflanzen, da es die natürlichste und verträglichste Wahl ist. Indem Sie für Ihr Gießwasser auf klassisches Regenwasser umsteigen, profitieren Sie von vielen Vorteilen. Sie senken nicht nur die eigene Wasserrechnung, sondern können die natürliche Gesundheit Ihrer Pflanzen steigern. Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, nutzen Sie dafür bitte gern unsere Kontaktmöglichkeiten, sodass wir Ihnen weiterhelfen können.

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