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So können Sie sterbende Pflanzen wieder zum Leben erwecken

11.09.2019 14:01

Was ist nur schon wieder mit den Pflanzen los? Herunterhängende oder verfärbte Blätter sind erste Anzeichen für geschwächte Pflanzen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. In den meisten Fällen fehlt es diesen Pflanzen an etwas. Möchten Sie herausfinden, ob ein falscher Platz oder gar die falsche Pflege für den Zustand verantwortlich sind? Hilfreiche Informationen, um Ihren Pflanzen zu helfen, teilen wir in diesem Beitrag Egal was der Grund ist, mit den folgenden Tipps können Sie sterbende Pflanzen wiederbeleben.

Wie ist der Zustand der Pflanze?

Haben Sie es mit einer stark vertrockneten Pflanze zu tun, sollten Sie nicht sofort verzweifeln. Braun gefärbte oder ausgefallene Blätter bedeuten nicht gleich, dass alles verloren ist. Es gibt noch immer Hoffnung, die Pflanze wieder im Grün erstrahlen zu lassen, solange noch einige grüne Blätter und ein gesunder Stamm vorhanden sind. Auch neue Triebe sind ein gutes Zeichen dafür, dass die Pflanze noch nicht verloren ist. Entfernen Sie die toten Bestandteile Ihrer Pflanze und halten Sie nach neuem Leben Ausschau. Häufig gibt es auch bei Pflanzen, die auf den ersten Blick sehr schlecht aussehen, noch Hoffnung.

Ein neues Zuhause

Haben Sie mal einen Blick unter Ihre Pflanze geworfen? Gerade wenn Pflanzen, lange Zeit in Ihrem Besitz sind, plötzlich schlecht aussehen, ist es womöglich Zeit für einen Umzug. Entfernen Sie den Übertopf und entdecken herausstehende Wurzeln aus dem Plastik-oder Tontopf wird es Zeit zum Umtopfen da die Pflanze nicht mehr ausreichend Platz zum Wachsen hat. Nutzen Sie dafür einen größeren Topf und gönnen Ihrer Pflanze gleichzeitig neue Erde. Aufgepasst: Das Umtopfen stellt immer Stress für die Pflanze dar. Es kann also einige Zeit dauern, bis sich die Pflanze wieder erholt hat. Haben die Wurzeln Ihres Lieblings wieder genug Platz, um alle Nährstoffe aufzunehmen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie eine positive Entwicklung feststellen werden. Wenn es um die Auswahl eines neuen Pflanztopfs geht, sollten Sie die nächstgrößere Größe verwenden. Wenn Sie viele Schäden an den Wurzeln bemerken, ist es womöglich sinnvoll, hier etwas zu trimmen. Geben Sie Ihrer Pflanze dann aber die Chance, sich wieder richtig zu erholen, ohne zusätzlichen Stress auf diese auszuüben.

Leidet die Pflanze unter Nährstoffmangel?

Wenn Sie eine Pflanze neu kaufen, befindet sich in der Erde im Regelfall noch ausreichend Dünger für etwa anderthalb Monate. Im Anschluss liegt es an Ihnen selbst, eine gute Nährstoffversorgung sicherzustellen. Nachdem die Pflanze alle Nährstoffe aus der Erde aufgenommen hat, können Sie in regelmäßigen Abständen neuen Dünger zuführen. Benutzen Sie regelmäßig Düngermittel kann Ihre Pflanze auch unter einem Überschuss an Nährstoffen leiden. In dem Fall sollten Sie sich einen Test zulegen, um festzustellen, wie hoch die Sättigung in der Erde ist. Indem Sie den Topf gut mit Wasser durchspülen und im Anschluss das Wasser wieder ablaufen lassen, können Sie überschüssige Nährstoffe in vielen Fällen wieder herausspülen. Beim Düngen kommt es besonders darauf an, auf die Anleitung auf der Verpackung zu achten. Zu viel Dünger ist für die Pflanze ebenso schädlich wie zu wenig. Berücksichtigen Sie für die Auswahl des Düngers auch immer die Größe und die Art Ihrer Pflanze. Haben Sie Geduld! Bis sich Ihre Pflanze erholt hat, kann es ein wenig dauern. Indem Sie aber lernen, mit Ihrem Dünger richtig umzugehen, garantieren Sie langfristig die Gesundheit Ihrer Pflanzen.

Die Umgebung einer Pflanze

Wenn Ihre Pflanzen braun werden oder die Blätter hängen lassen, ist nicht immer Wassermangel schuld. Normalerweise sollten gesunde Pflanzen auch kurze Trockenperioden ohne Probleme überstehen. Passen die Symptome einfach nicht mit Ihrem Gießverhalten zusammen, könnte es die Umgebung der Pflanze sein, die für den Verfall verantwortlich sind. Gerade im Indoor-Garten spielt die Positionierung von Pflanzen eine wichtige Rolle. Je nach Pflanzenart bedarf es unterschiedlicher Lichtverhältnisse. Standortangaben der Hersteller sollten Sie daher berücksichtigen. Lange Triebe und helle Blätter deuten auf zu wenig Lichteinfluss hin, aber auch zu viel Sonne sollte vermieden werden. Beobachten Sie genau, wie sich Ihre Pflanzen verhalten, ob die Blätter blass werden oder dunkle Stellen bekommen. Daran können Sie häufig erkennen, ob die Pflanze zu hell oder zu dunkel steht.

Bei direktem Sonnenlicht kann es sein, dass gerade empfindliche Pflanzen sehr darunter leiden. Wählen Sie in einem solchen Fall lieber ein schattiges Plätzchen aus, um die Überlebenschance Ihrer Pflanze zu erhöhen. Sie sollten die trockene Erde in dem Fall auch gründlich wässern und wenn möglich die Luftfeuchtigkeit in der Nähe erhöhen. Das können Sie erzielen, indem Sie ein eine Glashaube über die Pflanze stülpen oder diese in ein Terrarium oder eine ähnliche Vorrichtung stellen. Achten Sie jedoch darauf, eine Luftzufuhr zu lassen, damit die Pflanze ausreichend Photosynthese betreiben kann.

Wenn die Blätter Ihrer Pflanze blass und klein sind, herrscht häufig ein Mangel an Sonnenlicht vor, kein Überschuss. In dem Fall sollten Sie einen sonnigeren Ort finden. Dieser wird das Wachstum Ihrer Pflanze in Zukunft positiv beeinflussen.

Mangelt es der Pflanze an Wasser?

Die exotischen Zimmerpflanzen, die sich derzeit bei vielen Hobby-Gärtnern großer Beliebtheit erfüllen, haben nicht alle einen großen Wasserbedarf. Egal ob Monstera oder Efeutute, viele der Grünpflanzen benötigen zwischenzeitliche Trockenperioden, um gut und gesund zu wachsen. Aus diesem Grund ist es auch so wahrscheinlich, dass Ihre Pflanzen nicht darunter leiden, zu wenig gegossen zu werden, sondern stattdessen zu viel. Wenn die Erde über längere Zeit zu viel Flüssigkeit beinhaltet, kann es zu Wurzelfäule kommen. Um zu testen, dass die Wurzeln Ihrer Pflanzen noch nicht unter Fäule leiden, können Sie Vorsichtig am Stamm ziehen. Leistet die Pflanze nahezu keinen Widerstand, ist Wurzelfäule sehr wahrscheinlich, da die Wurzeln der Pflanze nicht mehr den nötigen Halt in der Erde bieten. Steht die Pflanze jedoch stabil, haben Sie gute Chancen, Ihre Pflanze durch besseres Gießverhalten zu retten. Ein anderes Indiz für zu viel Feuchtigkeit im Topf ist Schimmel auf der Oberfläche der Erde. Achten Sie deshalb immer darauf, einen Topf zu nutzen, bei dem das überschüssige Wasser durch Öffnungen an der Unterseite ablaufen kann. Lassen Sie die Erde zwischen dem Gießen immer leicht antrocknen, um Ihre Pflanzen nicht übermäßig zu gießen.

Während der Wachstumsperiode benötigen Ihre Pflanzen ausreichend Wasser und Nährstoffe. In Ruhephasen jedoch wird deutlich weniger Wasser benötigt. Diese Ruhephasen gibt es in der Regel während der Wintermonate. Lernen Sie mehr über das Verhalten Ihrer Pflanzen, damit Sie diesen die richtige Pflege zukommen lassen können.

Gönnen Sie Ihrer Pflanze eine Erfrischung

Pflanzen nehmen nicht nur über die Wurzelzone Wasser auf. An der Photosynthese sind auch die Blätter der Pflanze massiv beteiligt. Pflanzen scheiden hierüber Wasser aus oder nehmen zusätzliches Wasser auf. Damit Ihre Pflanzen also genug Wasser aufnehmen und gesund Stoffwechsel betreiben können, wird die richtige Luftfeuchtigkeit benötigt. Eine feuchte Umgebung an einem guten Platz, der weder zu sonnig noch zu schattig ist, kann dafür sorgen, dass sich Ihre Pflanze zeitnah deutlich besser fühlt. Die Luftfeuchtigkeit können Sie zum Beispiel mit einem Luftbefeuchter beeinflussen. Dieser misst nicht nur die Feuchtigkeit der Luft in direkter Umgebung Ihrer Pflanzen, sondern versprüht auch feinen Wasserdampf, um die Feuchtigkeit zu erhöhen. Als Alternative für Einsteiger eignen sich Sprühflaschen. Diese können Sie zum Beispiel kostengünstig im Gartenbedarf einkaufen. Besprühen Sie regelmäßig die Blätter Ihrer Pflanzen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Alternativ können Sie eine Sprühflasche von einem Reinigungsmittel verwenden, das Sie bereits aufgebraucht haben. Achten Sie hier aber unbedingt darauf, die Flasche vor der Verwendung sorgfältig auszuwaschen, um keine Rückstände des Reinigungsmittels auf die Pflanze zu sprühen und dieser dadurch zu schaden.

Entfernen Sie die Schädlinge

Ob Sie es wollen oder nicht, Zimmerpflanzen sind ein Magnet, wenn es um Insekten oder andere Schädlinge geht. Fruchtfliegen, Thripse, Trauermücken und Co. lieben die Nähe zu Pflanzen und leben hier als Schmarotzer. Das ist sowohl für Sie als auch für die Pflanzen ärgerlich, da Sie beide unter den unerwünschten Eindringlingen zu leiden haben.

Um herauszufinden, ob Ihre Pflanzen derzeit von Schädlingen befallen sind, müssen Sie diese genau unter die Lupe nehmen. Dieser Ratschlag ist sogar wortwörtlich zu verstehen. Viele Schädlinge und Insekten sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Ein Vergrößerungsglas kann Ihnen dabei helfen. Sind Sie sich unsicher, können Sie mithilfe ihres Smartphones und eines Stativs eine Timelapse-Aufnahme machen. Auf einer solchen Aufnahme eines unbewegten Blatts können Sie sofort erkennen, wenn es irgendwo krabbelt und bemerken kleine Schädlinge eher, als mit bloßem Auge. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie den Blattachseln sowie den Blattunterseiten zukommen lassen. Auch wenn Ihre Pflanze auf den ersten Blick nicht befallen zu sein scheint, könnten sich hier Kleinstlebewesen verbergen. Sollten Sie die Schädlinge selbst nicht sehen, sind Ausscheidungen oder Spinnweben ein guter Hinweis auf einen Befall.

Der erste Schritt zum Entfernen der Schädlinge sollte darin bestehen, die Blätter Ihrer Pflanze gründlich abzuwaschen. Nehmen Sie dafür ein feuchtes Tuch, um gezielt befallene Stellen zu säubern. Auch verdünnte Seifenlösung ist sehr gut geeignet, um Schädlingsbefall zu eliminieren. Sie können Ihre Pflanze auch unter die Dusche stellen und mit lauwarmem Wasser abduschen. Achten Sie dabei allerdings darauf, das überschüssige Wasser im Anschluss abtropfen zu lassen, damit es nicht zur Wurzelfäule kommt. Indem Sie die Schädlinge und den Staub von den Blättern entfernen, kann Ihre Pflanze in Zukunft ungehindert wachsen und zu alter Gesundheit zurückkehren. Staub sollten Sie von den Blättern regelmäßig abwischen, weil dieser sonst unnötig Insekten anlocken könnte.

Woran erkennt man kranke Pflanzen?

Wenn Sie feststellen, dass es einer Ihrer Pflanzen nicht ganz so gut geht, sollten Sie nicht sofort in Panik verfallen. In den meisten Fällen besteht noch Hoffnung und durch die richtigen Maßnahmen können Sie Ihrem grünen Liebling zu neuem Leben verhelfen. Machen Sie sich bewusst, dass genau wie beim Menschen auch bei Pflanzen die Gesundheit manchmal fluktuiert. Für viele Probleme gibt es aber einfache und schnelle Lösungen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. In diesem Beitrag haben wir Ihnen die wichtigsten Anzeichen zusammengestellt, nach denen Sie Ausschau halten sollten, wenn Sie Ihrer Pflanze helfen wollen.

Zeichen einer sterbenden Pflanze

Die meisten sterbenden Pflanzen können sehr leicht gerettet werden. Haben Sie die verrotteten Blätter und trockenen Partien des Stamms entfernt, sollten Sie herausfinden, worunter die Pflanze leidet, um ihr schnell zu helfen.

Zu viel Wasser

Anzeichen: Welke, braune oder gelbe Blätter, feuchte Erde.

Lösung: Topfen Sie Ihre Pflanze in frische Erde um.

Zu wenig Wasser

Anzeichen: Trockene, braune Blätter, herabhängende Blätter, trockene und harte Erde.

Lösung: Wässern Sie Ihre Pflanze gründlich. Platzieren Sie Ihre Pflanze in einer feuchten Umgebung. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Zu viel Sonne

Anzeichen: Dunkle oder gebleichte Stellen an den Blättern, vertrocknete Blätter.

Lösung: Platzieren Sie die Pflanze an einem schattigen Platz mit hoher Luftfeuchtigkeit. Wässern Sie die Pflanze gründlich und entfernen Sie welke Stellen.

Zu wenig Sonne

Anzeichen: Kleine und blasse Blätter, schwacher Stamm, kaum Wachstum, lange dünne Triebe (Geilwuchs).

Lösung: Suchen Sie einen sonnigeren Platz für Ihre Pflanze. Wischen Sie den Staub von den Blättern. Putzen Sie die Fenster und bedecken Sie die Erde mit hellen Kieselsteinen, die das Licht reflektieren.

Schädlingsbefall

Anzeichen: Deformierte oder verfärbte Blätter, Löcher in den Blättern, gefaltete Blätter, aufgerollte Blätter, weiße Muster auf den Blättern, abnormales Wachstum oder Wucherungen.

Lösung: Die meisten Schädlinge können abgewischt werden, wenn Sie ein Tuch mit milder Seifenlösung befeuchten.

Nährstoffmangel

Anzeichen: Schwacher oder sterbender Stamm, deformierte oder verfärbte Blätter, langsames Pflanzenwachstum.

Lösung: Topfen Sie Ihre Pflanze in frische Erde oder einen größeren Topf um, um den Wurzeln zu neuem Wachstum zu verhelfen. Nutzen Sie Dünger, um die vorhandene Erde mit Nährstoffen anzureichern.

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Pflanze hat keine Chance mehr, die Strapazen trotz aller Pflege zu überleben, können Sie diese immer noch kompostieren und auf diesen Weg Ihren anderen Pflanzen zu einem besseren Wachstum verhelfen. Nach der richtigen Pflege wird es Ihrer Pflanze garantiert besser gehen. Beschäftigen Sie sich dafür am besten auch mit der individuellen Pflanzengattung, mit der Sie es zu tun haben und lernen Sie, welche Sonneneinstrahlung, Bewässerung und spezifischen Nährstoffe sich diese Pflanze wünscht, um gesund zu wachsen.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihre Bemühungen nicht sofort Früchte tragen. Nicht immer sind sterbende Pflanzen noch zu retten. In anderen Fällen dauert es einfach eine Weile, bis sich erste Ergebnisse zeigen. Sie sollten deshalb ein paar Wochen Geduld mitbringen, um tatsächlich Verbesserungen sehen zu können.

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